vergängliche engel
nicht für zartbeseitete! :P
Ihre Hände waren dürr und wirkten fast schon tot, sie kauerte in einer dunklen Ecke,er wusste nicht, ob sie angreifen wollte oder ob sie schon fast tot und vor Angst und Furcht dort lauerte. Er war noch fit, hatte vor kurzem erst gegessen, es waren einfach zu viele, sie hatten ihn und sein Herr auf der Jagd erwischt.
Sie waren zu fünft und eigentlich alles gute Krieger, als sie gerade auf eine Lichtung reiten wollten, kamen sie mit einem mal von allen Seiten, Dämonen. Nun ist er hier allein in der Klammen Gefängniszelle, die sein Vater einst selber erbauen hat lassen. Seine Augen wanderten das kalte Gemäuer entlang, überall schien Wasser durch zu ringen, es war Frisch und irgendwoher kannte er das Wesen was dort in der Ecke halbtot hockte, ja er war sich sicher, es war mehr tot als Lebendig. Er ergriff sich also ein Herz, hockte sich nieder und starrte auf das blonde Ding in dunklen weiß, seine tiefe dunkle Männer Stimme weckten das Wesen auf „ warum bist du hier?“ Sie bewegte sich ein wenig,ein seufzen drang aus ihr her raus. Erschöpft regte sie sich ein wenig, ohne die schützende Dunkelheit zu verlassen. „Sie haben sie alle gefangen, sie vernichtet, sie aus Gottes Armen gerissen und Herr übernommen, sie werden alles nehmen.“ Es dauerte keine Sekunde, da hockte er neben ihr, hüllte sie sanft in seinen Mantel, während sein Arm sie stütze, ein sanfter Kuss auf ihr dreckiges und schlaffes Haar entwich ihm. „Wie konnte das passieren ?“ „Nigel ?“ Sie blickte schwerfällig auf und er küsste ihr sanft auf die Schläfe. „Vorsichtig, du bist total erschöpft, ich bring uns hier raus.“ „ sie spielen“ keuchte ihr über die Lippen. Verwirrt sah er sich um,suchte in erster Linie einen Weg hier raus. „ ich rieche Blut von Vampiren!“ seine Brust bewegte sich schwer „Sie spielen.“ wiederholte Spharir. Erst nun sah er ihre tiefen Wunden an den Armen und Beinen, vorsichtig lehnte er sie nach vorne, um zu sehen,wie schlimm ihre wunden wirklich waren, aber ihr Gesundheitszustand verhiess nichts gutes, sie hatte entweder einen sehr schweren oder mehrere Kämpfe hinter sich. Langsam fing er an sich sorgen zu machen und seine Augen gewöhnten sich an das schummrige Licht,welches nur durch die Risse der Tür drang. Er wusste nun, warum es so stark nach Blut seiner Rasse roch. Das Wasser, das Kühle, das was von den Wänden triefte, war ihr Blut, das eines Vampirs, dem Geruch nach mehrerer Vampire, auf dem Boden lagen Federn, die seiner heißgeliebten Spharir.
„Sie sehen zu! Sie wissen, das ihr uns töten könnt, die schreie, einige verlieren, einige gewinnen, es wird neu gemischt, ein Spiel.“ „Ich verstehe, süße“ verschämt ging ihr Blick auf den Boden. „Es tut mir leid. Ich wollte sie nicht töten.“ Er grinste, fing dann an zu lachen „Ich riefe vier oder fünft Vampire in diesen Raum und du hast sie alle in deinem Zustand gekillt, du bist die Beste, eine Göttin“ Ihr fauchen unterbrach ihn und wiederholt grinste er ihr zu, wären er an den Wänden entlangging. „ Ist ja gut, ich weiß, aber ich höre es, sie spielen wirklich. Engel, Vampire, Menschen, Dämonen und was es nicht noch so gibt ist auf den Gängen versammelt, nein in den Zellen neben uns. Sie Fangen uns und lassen uns hier, bis wir hunger haben und uns umbringen, hab ich recht hübsche?“ Fragend sah er sie an, eigentlich erwartete er keine Antwort. „Ja und du wirst mich töten“ „sicher nicht!“ sie sprach nicht einmal zu Ende, er war sauer, das sie so etwas überhaupt denken konnte, das er sowas tun würde, aber er roch, es waren harte Kämpfe altes Blut und er spürte, das sie hier lange lauerte, er hörte wie in den anderen Zellen diskutiert wurde und sie sich eigentlich einig waren, sich nicht zu verletzen, aber die Engel sich einig waren,wenn der Vampir angreift, werden sie ihn töten, die Triebe der Vampire würden durchbrechen und dann ist alles andere Egal, da gibt es keine Freunde oder Feinde, wenn sie Blutgier haben, dann vernichten sie alles und so ein Engel gibt sein Blut keinem der Sünder.
Nigel war sich bewusst, dass er einen Weg aus dieser kalten Steinzelle finden musste, bevor er die Kontrolle über sein Handeln verlieren würde und bevor sein Engel starb. Spharirs Atem wurde schwerer, während sie sich fester in den schwarzen Mantel von Nigel kuschelte, soweit das bei dem Steinboden und dem ganzen Blut ging.
Aus einer der anderen Zelle hörte Nigel ein grausiges geräusch, das Geräusch eines Vampirs der einen Menschen zerfleischte, grausame schreie eines Menschen, der wusste keine Chance zu haben und dennoch überleben wollte. Nigel spürte, wie schmerzlich diese Töne für Spharir waren, diese Schreie zwischen Schmerz, Angst, Hoffnung und Sterben des nun toten Menschen und das Kampfgeschrei des Vampirs der soeben merkte was er da fürchterliches Getan hatte, ein ungutes Gefühl machte sich in Nigel breit, er will ihr nicht wehtun, ihr keine Angst und kein Kummer bringen, sie wusste nicht, was er für sie Empfand. Klar, waren alle Verbündete, aber dennoch wäre eine solche Zusammenkunft niemals möglich gewesen, nicht in der jetzigen Zeit.
Er führte ein großes Herr, er war ein Krieger, ein Vernichter, einer der den Frieden mit Gewalt holte. Sie eine Prinzessin, eine Adlige, die Wert auf Anmut, Höflichkeit und Kommunikation lag. So sehr sein Herz für sie Schlug, sie durfte dies nie erfahren, zu groß war seine Angst, das man sie vom Palast verstoßen könnte oder sie ihn Abwies.
Langsam ging er auf sie zu und sah keine wunde von ihr Heilen. „ sollten deine wunden nicht langsam heilen ?“ fragte er sie, während er sanft über eine Schramme strich. „ ich“ sie bemühte sich zu sprechen, doch zu groß war der Schmerz. „schon okey!“ er nahm sie in seinen Arm,wartete auf irgendwas. Irgendwas dachte er sich, müsse ja eigentlich geschehen, er wusste nur nicht was, vielleicht kommt jemand und rettete sie oder so was in der Art. „wo sind wir hier eigentlich?“ er bekam keine Antwort. Erneut gab er ihr einen Kuss auf ihre Haare.
Ihre Augen öffneten sich langsam und schwerfällig, Spharirs Kopf lag noch immer auf Nigels Brust. Vorsichtig schaute sie sich um, während er seine Umarmung ein wenig fester, als wolle er ihr zeigen, das er mitbekommen hat, dass sie wach war. Seine Augen waren dunkel Braun, ein wenig Blut schien in ihnen zu stehen, seine Reißzähne sah sie in dem Moment noch nicht.
„Deine Wunden heilen nicht.“ wiederholte er sich. „bring mich um“ „und dann?“ seine Frage riss ein Loch in ihre vorstellungen, Sie hatte sich keine Gedanken an ein 'und dann?' verschwendet, ihre Gedanken kreisten auch nicht lange, schnell schlief sie wieder vor schwäche ein.
„ich mache dich zu einen von uns!“ seine tiefe Stimme drang bis in ihr Herz. Ihr Puls wurde schneller, ihre Kraft verließ sie und der Schmerz an ihrem Hals, dieser unendliche zeitgleich so wohlfühlende Schmerz an ihrem Hals. Sie starb, vor liebe, vor sehnsüchte und Ängste.
Das Licht in der Zelle ging an. Nigel grinste, während er weiter das Blut aus Spharir saugte. Trotz seiner Angst um sie, wusste er was das heißen musste, Sie werden dauerhaft beobachtet und sie waren an dieser Situation interessiert. „Trink kleiner Engel, bevor sie einkreifen können!“ Er schnitt sich sein Hemd auf und ein Teil seiner Haut, seine augen weichten nicht von den Ihrigen ab, als er ihr Kopf in Richtung seiner offenen Wunde lenkte.
Etwas Blut konnte sie noch erhaschen, nur ganz wenig, ein hauch, nur soviel, das ihr ein ziehen durch den Körper deutlich machte, das sich was in ihr veränderte. Das sie realisierte,was gerade geschah, bis ein lauter knall sie aus allen Gedanken riss. Drei mit Dolchen bewaffnete Maskierte standen vor den Beiden. Die Tür stand offen. Keiner Bewegte sich, es kam ihr vor wie Stunden, dabei waren es Sekunden, sie stürzte aus Nigels Umarmung, während er direkt auf die Zellenbesucher sprang und dem ersten gleich mit den Fingern die Augen zerstach.D Der Blinde taumelte durch die Zelle, lief gegen die Wand am Ende des kleinen Raumes. Nigels Adern waren dick, sie Pumpten das Blut warm durch seinen ganzen Körper. Engel hatte starkes Blut, die Prinzessin, so schien es ihm, hatte das stärkste und sie gab es ihm Freiwillig, was dafür sorgte, dass das Blut direkt in seinen Kreislauf überging und er es nicht erst bezwingen musste. Er hatte Blutdurst, Mordlust... immer wieder Hagelten seine Fäuste auf die Unbekannten ein. Sie waren schon längst tot, als er immer noch wild mit geballter Faust auf einen der Masken hämmerte.
Spharir versuchte auf zustehen, knickte aber immer wieder aus schwäche weg. Sie übergab sich in mitten der Kampfschreie Nigels, heiße Anfeuerungen kamen aus den anderen Zellen, sie hatten gemerkt, was in der Zelle Nummer 8 geschah. Ihr Anführer, ihre Hoffnung war kurz davor sich zu befreien. Nigel blickte zu seiner geliebten, sah wieder auf die Maske, wieder zu ihr. „ es...“ stammelte er „ es tut mir leid!“ Mit geschlossenen Augen, atmete sie tief ein. In einer halben Sekunde überwand er die Distanz zu ihr und gab ihr weiteres Blut. „trink, wir müssen hier raus!“mahnte er ihr.
Ein großer Schatten stand in der Tür, kaum noch Licht drang durch die offene Tür und das Getuschel aus den Nachbarzellen, ließen Nigel aufschauen. Fragend blickte er der Kampfmaschinen entgegen, während er Spharirs Hand fest-umschlossen hielt.
dies war Kurzgeschichte 1!
nanjo am 23. Juni 13
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wenn die Zeit geht und die Sekunden starten
Es ist immer schwer zu starten. Ich denke ich verzichte auf eine Vorstellung oder eine Beschreibung, ich lasse Taten sprechen, Texte und Ideen.
In dem Glauben Anklang, Einheit und Vielfallt in einem zu finden und zu erschaffen.
mit Sicherheit ist es für den Leser einfacher, wenn er weiss, das ich Weiblich bin, nicht älter als 30, aber auch nicht jünger als 25. gelegentlich Fotografier ich gerne und suche zuflucht auf einsamen "Radwegen". Häufig arbeite ich und wenn dann noch Zeit da ist, dann lese ich oder gehe tanzen, mache Tagesausflüge oder lasse meine Gedanken in die Reale Welt hinaus, wobei ich das Wort 'Real' für ein Wort mit sehr relativer Bedeutung begutachte.
Meine Rechtschreibung ist definitiv nicht die Beste, aber der Sinn, ist immer noch verständlich, ansonsten muss man mich eben korreckturlesen.
Ich werde hier meiner Leidenschaft der Kurzgeschichten nachgehen, eigene Gedanken niedertexten oder auch Verwirrtheiten.
Dann her mit der Freude und auf geht es in die Unreale Reise der Wirklichkeiten,
nanjo am 23. Juni 13
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