Sonntag, 8. Dezember 2013
Kämpferherz
Ein kleines Licht schwirrte durch das vom Mondlicht beleuchtete Zimmer von Shinji, während dieser schlief. es war Winter und die Bäume waren weiß vom Schnee, genauso wie die Wiesen und Wege. immer näher flog das kleine Licht auf Shinji zu, den Prinzen der Burg Madein, auch bekannt als die Burg der Verderbnis. selbst ein Gänseblümchen war größer als das Licht, dass sich nun auf die Bettdecke von Shinji setzte. Der schwarzhaarige Vampir blinzelte kurz auf, sah das kleine Licht auf seiner Bettdecke, er lächelte die kleine Elbe an, die so freundlich mit ihren Augen funkelte. "Willst du nicht auch mal so langsam aufstehen?" fragte sie mit ihrer lieblichen, klaren Stimme, die wie gesungen klang. "Der Mond ist schon lange wach," fügte sie hinzu. als Shinji sich immer noch nicht großartig bewegte. "Der Mond ist ja auch in die Sonne verliebt, die Beiden werden sich immer nahe sein." Antwortete Shinji mit einer tiefen und eindeutig noch müden Stimme. Er rekelte sich während er sich aufsetzte und dabei die kleine Elbe vom Bett warf. Die schulterlangen Haare des Vampirs waren leicht zerzaust, doch er brauchte nur seinen Kopf schütteln und schon waren sie wieder glatt und glänzend, wie frisch gewaschen.

sauer setzte die kleine Elbe, Serena sich wieder auf das Bett, doch diesmal auf den hölzernen Bettrahmen an Ende des Ehebettes. Ihr Blick wurde immer grimmiger, sie neigte dazu ihre Gesichtszüge so zu Übertreiben, das es für einen Menschen zwar leichter war, ihre Launen bei ihrem kleinen Gesicht zu erkennen, aber für einen Vampir mit guten Augen, wirkte das ganze ein wenig albern, so musste nun auch Shinji lauthals loslachen.

Nachdem der Prinz sich angezogen hatte und etwas aus dem Kelch neben dem Wandspiegel trank, ging er mit der kleinen Elbe auf der Schulter auf den Innenhof der Burg, wo bereits zahlreiche Vampire und Dämonen dabei waren mit Schwertern und anderen Waffen zu Trainieren.

Einige verbeugten sich leicht, andere strengen sich noch mehr an, als sie den Prinzen erblickten, dieser erwiderte es nur mit einem sanften kaum sichtbaren Nicken. Seine Schritte waren sanft und gleichmäßig, eher die eines Engels als die eines Vampirs. vollkommen in Gedanken versunken ging Shinji mit der kleinen Elbe auf der Schulter, den Hauptweg der Burg entlang, bis er plötzlich ein Schwert an seiner Kehle spürte und den kurzen Aufschrei seiner Elbenfreundin, die zugleich ein Stückchen in die Lüfte flog.

Doch Shinji war nicht umsonst der Prinz der Burg des Verderbens. "Kein Titel kommt ohne Grund", sagte sein Vater immer und er hatte recht. Mit einer schnellen Handbewegung zog Shinji sein Schwert aus der Scheide und parierte den Angriff von Nigel, ein alter Freund. Die Beiden lieferten sich einen wilden Kampf, wie fast jeden Tag und immer wieder über den vollgestopften Marktplatz, auf dem sich tausende Leute um die Stände der Bauern und Händler drängelten. Nigel sprang über den Obststand eines Dämons mit giftgrünen Augen und roten zotteligen Haaren, seine Haut war bläulich. Es fielen einige Äpfel vom Standes Dämons, woraufhin er seine Axt herausholte und auf Nigel losgehen wolle, doch eh man sich versah, fühlte sich ein Troll angegriffen und schlug mit seiner Axt gegen die des Dämonen. es dauerte nicht lange bis der gesamte Marktplatz ein tobender Haufen war und keiner mehr wusste, wer eigentlich gegen wen war. Der staubige Sandboden wurde immer lockerer unter den schweren Füssen der vielen Ungeheuer. Vom Dach aus, konnte man nur noch erahnen wann die Waffen gegeneinander prallten, denn der Sandboden wurde bereits so sehr aufgewirbelt, dass man seine eigenen Hand vor Augen nicht mehr hätte erkennen können.

Shinji huschte unter den Beinen eines Magiers hindurch und entkam so der wilden Schlacht, mit wenigen Sprüngen und geschickten Handgriffen an den Steinen der Hauswände, war er schnell auf eines der Dächer, der Häuser die den Marktplatz umsäumten. Es dauerte nicht lange, da saß auch Nigel neben seinem guten Freund und schaute auf die prügelnden Wesen hinab. Sie diskutierten die Schlacht aus, wetteten wer wohl gewinnen würde und aßen dabei stibitzte Apfel vom Dämonen. Leider kamen ihnen nur die Soldaten vom König zuvor, sie stürmten mit hochgehaltenen Schildern in die Menge, das Schwert nach vorne gestreckt, aber so das es keinem beim ersten Schlag verletzen konnte. Die Ungeheuer hatten schon immer Respekt und Angst vor dieser Armee, so gelang es den Soldaten, diese Reiberei schnell zu beenden, ohne das jemand ernsthaft verletzt wurde. Einen der Wurmdämonen wurde ein Stück Fleisch abgetrennt, aber das störte diesen nicht, schließlich lebt er noch weiter, sogar, wenn man ihn halbieren würde.

Keine zehn Minuten später war wieder alles beim alten, bis auf den Unterschied, dass die beiden Jungs an den Ohren gezogen vor den König geschleift wurden.

"Dad, wir wollten wirklich nur Trainieren!" erklärte sich Shinji. Nigel hingegen war ein wenig zurückhaltender:" ja, mein König, es tut uns leid" " tut es doch gar nicht!" antworte Shinji patzig. "tut es wohl!" mischte sich nun auch Serena ein, die bei der Prügelei, eine alte Hexe angefeuert hatte, die mit ihrem Besen auf einen bärtigen Zwerg einschlug, dazu sei gesagt, das Elben keine Zwerge mögen, weil diese in ihren Minen der Natur wertvolle Schätze rauben.

"Ruhe ihr drei!" die erzürnte Stimme des Königs brachte alle zum schweigen. "Ihr zettelt eine Schlägerei in meinen Gemäuern an, feuert diese Meute auch noch an und wollt dann auch noch behaupten ihr habt daran keine Schuld?" der strafende Blick, so schlimm wie der Blick eines wütenden Vaters nur sein konnte, wanderte von dem einen Übeltäter zum anderen und alle drei wurden immer kleiner, umso länger die Majestät sie ansah.

Am nächsten Morgen waren alle drei dabei die Eingangshalle des Palastes zu schrubben. " Das ist alles deine schuld du Idiot." Beschimpfte Shinji Nigel und kurz darauf flog ein Putzschwamm in Richtung Nigel, dieser fing den Schwamm auf und warf ihn zurück. Die kleineelbendameflog um die beiden Streithähne umher und versuchte sie zu beruhigen. "Von wegen meine Schuld, du hast doch dem Zyklop in den Fuß gestochen mit deinem Schwert." eine Ladung Wasser aus dem Putzeier ergoss sich über des Prinzen-Kleidung und die Elbe fing schelmisch an zu lachen, dann bekam auch sie ihren verdienten Anteil und wurde von einem Schwamm getroffen, den Shinji so warf, das er die komplette Elfe mit sich riss und unter sich begrub. Lachend befreiten die beiden jungen Männer Serena und machten sich dann wieder an die Arbeit.

"wieso haben sie nicht eingeschritten Majestät?" fragte einer der Ritter den König, der am Geländer der oberen Treppe stand und die Kinder beobachtete. "Wir waren damals doch nicht anders, sie sollen auch Spaß haben." Der König wandte sich von dem Ritter ab und öffnete die Tür zu einem kleinen Zimmer. "Oder waren wir anders?" Mit freundlicher Stimme schaute der König aber seine Schulter und zwinkerte dem Ritter zu. " Sie haben Recht, den Ernst des Lebens werden sie schon noch früh genug erfahren." Beide gingen in das kleine Zimmer und ließen ihre zwei Söhne und die Elbe die gerechte Strafarbeit mache, wohl wissend, dass sie damals genauso waren, wenn nicht schlimmer.



Donnerstag, 28. November 2013
gegebene Seelen
Kennt ihr das, wenn ihr eine Strasse gerade überquert habt und euch auf der anderen Seite noch einmal umdreht, nur um zu sehen das euch wirklich keiner Folgt. Meist ist das doch unbewusst bei Nacht oder Dämmerung, wenn die Schatten anfangen zu huschen und der Wind Stille statt Vogelgezwitscher mit sich trägt.
In dieser Nacht war es ähnlich, eigentlich wollte ich nur noch eben den Biomüll rausbringen, damit der Blick in die Mülltonne mir am nächsten Morgen nicht die Laune vermiest.
Mein Garten ist nicht groß, aber meine Mülltonne muss natürlich ganz am Ende des kleinen stückchens Grün stehen, ein gerader Weg von einem Mehrfamilienhauses zur Mülltonne. Die Tür nacht Draußen geht leicht auf, eine neue Tür ohne Griff von Außen, daher kontrollier ich noch schnell, ob ich den Schlüßel auch wirklich dabei habe und sehe dabei, angelehnt an der offenen Tür, damit sie nicht zufällt in den Hausflur hinein, es ist ruhig und der Wind raschelt in den Letzten Blättern der Herbstbäume, als wolle er sich wärmend in sie kuscheln. Mein Schlüßel in der rechten Sweetjackentasche ist sicher verwahrt, wärend ich los gehe in Richtung Mülltonne und die Tür hinter mir zufällt.
Auf halben weg zur Mülltonne dreh ich mich um, kontrolliere den Rückweg, gehe weiter, fange an nervös in die Büsche und Hecken zu Starren, in der Hoffnung nichts auffälliges zu finden.
Nichta, Dunkelheit, Herbstwetter und Laub, mehr wahr hier draußen nicht. Aber im Nachhinein, als ich wieder in meiner kleinen zwei Zimmerwohnung sass, war mir bewusst, das dadraußen irgendwas war, irgendetwas anders war als sonst. Mich etwas beobachtete und mich sah, ich es aber nicht.
Der Wind wurde nicht stärker und die Nacht nicht dunkler, der Vollmond durchbrach die Wolken zart und die Nacht beendete den Tag, so wie sie es immer Tat. Doch nun war irgendetwas anders, erneut schaute ich aus dem Fenster, wieder in der Hoffnung nichts zu sehen. Doch irgendwie schienen sich die Schatten da draußen in dem Baum zu bewegen, unmöglich, sicher nur der Wind, ich schloss die Gardinen, mit der festen Entschlossenheit einfach nur so einen skeptischen Tag zu haben und mir alles einzubilden.
Mit diesem Entschluss, den ich versuchte mir den ganzen restlichen Abend einzureden, kuschelte ich mich in mein warmes Bett und schlief langsam ein.



Sonntag, 24. November 2013
Doctor Who 50th anniversay
Ja, es ist offiziell ich bin somit mehr oder weniger Teil des Weltrekords.

Gestern (23.11.2013) lief in ausgewählten Kinos ein simultan screening von der brittischen TV-Serie "Doctor Who". EIn Spezial zum 50 jährigen Geburtstag der Serie, ja solange muss es erstmal eine Serie schaffen.
Dr. Who ist kurzgefast ein "Time Lord" der durch die Zeit reist, die welten in seiner Tardis,eine blauen PolizeiNotrufbox (auch blaue Telefonzelle genannt), der hier und da auf "Aliens" trifft, Exterminate und eben viel Erlebt und seine spuren in der Zeit hinterlässt. eine aufwendige und simple geschichte also eigentlich, aber auch mit vielen Zeitsträngen, ein muss für jeden Nerd und scifi-fan.
Ich war also mit meiner Schwester (ein begeisteter Dr. Who fan) im CineStar Bremen,die die Serie in Orginalvertonung gezeigt haben, der Kinosaal war gut gefüllt mit jung und alt.
Wir haben viel gelacht, viel mitgefühl gehabt, haben mit nach Problemlösungen gesucht, haben uns über viele anspielungen gefreut und ich hab mir nen Ast über ein 3D ölgemälde in 3D abgefreut, ein wahnsinns Effekt, natürlich wurden viele Geschichtlichkeiten der Serie aufgegriffen und endlich geklärt. Ich muss dazu sagen,ich mochte den Doctor immer in matten Farben, den mit seinen Schal *-* und ja, verdammt es waren alle Doctoren da *-* in 3D... sowas gibt einem keine DVD auch nicht dieses zusammen eine gute Serie schaun,mit gleichgesinnten, kann man nicht daheim vorm Fernseher.
Ich freu mich, das die Kinos in Bremen immer öfters TV- Serien-Specials auch im Kino zeigen.
Klar ist 15 euro für so einen spass viel Geld, aber bitte es ist -Doctor who- es ist sein 50th Serienjahr und verdammt es war gut, die Serie ist sich treu.
trotz vieler klassischen Fehler, nuscheligem Englisch ein Highlight der Kinowelt.
Und wie ich am Anfang schon sagte ein Weltrekord. Das Serienspezial wurde in 94 Ländern simultan aus London übertragen, DANKE BBC !!
Die Folge wurde extra in 15 Sprachen übersetzt, schade zwar das hier in Bremen nur die englische Version lief, aber dennoch. der doctor bleibt der doctor..

in diesem sinne wünsch ich mir nun ein Gerät das Bling macht ^^*