Alienviecher III
nichts für schwache nerven

Es ist Mitte Juli, Hochsommer, es ist warm, der Asphalt reflektierte das Meer aus zehntausende Kilometern Entfernung, der Schweiß lief den Männern über die müde Haut. Die Waffen immer im Anschlag, die Truppe schon seid einigen Monaten nicht mehr im Gleichschritt, der Funkkontakt zur Südfront war seid 13 Tagen unterbrochen, Techniker versuchten verzweifelt einen neue Verbindung herzustellen, 230 Mann, schwerbewaffnete Panzertrupps und einfache Feldsoldaten machten sich auf den Weg zu ihnen in der Hoffnung keine Leichen zu finden, alle zwei Minuten schickte der Trupp zur Sicherheit einen Piepton an die Station, alle Stunde funkten sie miteinander um sicher zu gehen, das der Trupp nicht verloren geht. Die Lage war angespannt und die Waffen immer im Anschlag. Hai Linn, eine 20 jährige Vietnamesin, wollte eigentlich hier in den Bergen Urlaub machen, ihre Sprachkenntnisse waren gleich null, von ihrer Familie hörte sie nichts mehr, sie hatte keine Zeit sich um sie zu kümmern,viel zu sehr war sie damit beschäftigt Angst davor zu haben, ein Alien oder was das da draußen nun war, könne sie Töten. Man hatte ihr einfach eine Waffe in die Hand gedrückt, eine Schnellfeuerwaffe, sie hatte davon keine Ahnung, oft hatte sie schon Waffen gesehen, auch im Einsatz, aber nie hätte sie sich erträumen lassen, das sie selber mal eine betätigen müsse. Man gab ihr die Waffe und sagte ihr sie solle hinter der Mauer bleiben und wenn sie einen Schatten sieht, sofort drauf losschießen,sie konnte nicht einmal ablehnen, weil alles so schnell ging, auch verstand sie nur Feuern, da ihre Sprachkenntnisse so schlecht waren, doch als eins dieser Viecher den Soldaten ermordete, der ihr die Waffe anvertraute in der Hoffnung, sie könne ihn und seine Freunde helfen, da dachte sie nicht mehr, da war jede Sprache egal, den Siegensschrei des Monsters verstand man überall, als das was er war, eine Feier über den Tod eines Menschen, eines Geschöpfes welches ihm Unterlegen war. Es dauerte keine Sekunde, als alle ihre Waffen auf das Wesen feuerte, als sei es alleine auf diesen Planeten, umringt von einem Kugelhagelhagel, der aussah wie kleine Blitze, die um ihn/es herum tanzten und ihn preisen. Ein Hohn, ein Spott, aber er schien Gottesgleich in den Augen vieler, irgendwann viel er auf seine Knie, schrie laut auf. Er versuchte sich nicht einmal zu wehren, obwohl er so viel mächtiger war, seine Augen die man eigentlich nicht sah, vergaß sie nie, er fiel blieb liegen, ein heller Blitz umsäumte das Gelände und andere Wesen holten ihn, trugen ihn hinfort, als wollen sie uns sagen, das es ihnen nichts ausmacht, wenn einer ihres gleichen Stirbt, Hauptsache, er hat einen der unsrigen getötet. 20 Jahre war sie alt und wusste, das dieses Wesen sterben musste, damit seine Familie die Waffen der Menschen erforschen konnte, sie mussten die ganze Zeit zugesehen haben, wie sie alle auf das Wesen schossen. Eine andere Erklärung gab es für die junge Medizinerin nicht. Die Feinde, erforschten die Waffen, bald wären die Viecher unbesiegbar, aber sie konnten nichts tun, als die Stellung zu halten, die Stadt und ihre Menschen, das Ackerland zu beschützen und zu beten, das der Rest der Welt bald kommen würde um sie retten, bevor diese Wesen erkennen konnten,wie schwach und anfällig Menschen sind, wie leicht sie im Kugelhagel kaputt gehen und sterben, dabei wussten sie das eigentlich schon längst. Welch ein Spiel diese Wesen trieben, bliebt ihnen ein Rätsel, doch sie wusste,nun ist auch sie ein Soldat, der alles dafür tut, den Feind auszulöschen, auch wenn sie eigentlich geboren war um Leben zu retten. Ihre Arbeit als Sanitäterin, vergiss sie schnell, nein sie verdrängte alles was ihr einst wichtig war, um nun zu überleben, sie lernte Sprachen, lernte zu Töten, wache zu halten und Nachts nicht zu Atmen, nur um zu überleben.