Schattenhenker
Der ganze Regen, er verdunkelt die Stadt schon seid Tagen, als sei es Nacht. Die Dunkelheit schient sich so langsam in der Seele des verrückten Galgenmannes breit zu machen, es ist nur ein Job, ein Job wie jeder andere, redete sich sein Sohn ein. Gott sieht nicht was er tut, denn er setzt die Maske im dunklen Hinterzimmer der Gerichtsgebäudes auf, dennoch sagt Mutter immer " es deine Suppe auf, Gott wird sonst sauer". einer belügt sich selber, Mutter die glaubt, Gott sieht in unser Haus, aber nicht ins Hinterzimmer des Gerichtsgebäudes oder mein Vater, der mir einst sagte, das Gott ihn nicht für das Verurteilt was er tut. Er richtet Menschen, er tut es und nicht Gott, doch er schweigt, genauso wie es Gott tut.
Als der Sohn noch Jung war, sagte er ihm, er würde den Hänker beim ankleiden helfen, mitlerweile weiss der junge, das die Helfer immer andere sind, nur sein Vater geht immer und immer wieder in dieses Zimmer, er ist es der Mordet und Tötet und dem es freude bereitet, das hatte einst gesheen, als er mit ihm auf der Jagdt war, ein Fuchs hatten sie getötet und sein Vater hatte das Grinsen eines Wahnsinnig auf seinen Lippen, ein Grinsen das nicht nur ihn erschaudern lies sondern auch die restlichen Tiere im Wald verstummen lies, selbst der Wind scheinte zu stoppen.
An seinem Vater war was unheimliches und unmenschliches, etwas was sich ihm, seinem Sohn auch noch Vorstellen würde,mehr als nur die reine Lust jemanden zu Töten, ihm das Licht in die Ewigkeit zu zeigen.
Als der Junge älter und älter wurde und dieser Regen einfach nicht aufzuhören versuchte, folgten ihm Schatten. Schatten, dennen es möglich war durch den Schein der kleinen Strassenlaternen zu wandern, welche die ihm keine Angst machten, sondern neugierig, er hätte rennen müssen,voller Panik und Verfolgungswahn flüchten.
Doch es war in seinem Blut, der wunsch etwas zu töten, das nicht hier her gehörte, ein kleines Wesen, welches sich auf der Brücke nicht bewegte erregte schlussendlich seine Aufmerksamkeit.
"was bist du denn?" vorsichtig beugte er sich zu dem Ding herrunter, ein kleines zitterndes Monster, lange Krallen, große Augen, die aussahen wie kleine Rechtecke und keine Ohren.
"hast du kein zuHause?" er hielt ihm den Regenschrim übern Kopf und hockte selber im Regen, das Wesen neigte den Kopf leicht schräg.. "sonderbar!" murmelte es. " was ist sonderbar ?" fragte der Junge. " Du! Mein Bein hab ich verloren" sagte ihm das Ding, immer noch murmelnd, immer noch wie das hauchen eines Schattens. Der Junge merkte, das sich noch mehr wesen auf der Brücke befanden, doch er traute sich nicht sich mit dem Blick von dem verletzten Viech abzuwenden. " hast du schmerzen,brauchst du hilfe?" Fragte er dann, er wollte wirklich helfen, für ihn war es ein Tier wie jedes andere. "nein, ich werde sterben!" sagte es, ohne eine sichtbare Spuhr von furcht, trauer oder schmerz. "nur wegen dem Bein ? wir Menschen binden es ab, dann brauchst du zwar eine stütze, aber du könntest leben, könntest du doch oder ?" Ein anderes Wesen, eher einer Elfe gleich, hübsch, schlang, leise, stand nun mitmal neben ihm, so klein wie sein Fuss lang. "nahm den Schirm und umfasste den Teil des Griffes, den der Junge nicht hielt. "vorsicht er ist schwer!" das Elfending nickte sanft und zeigte mit der Hand auf sein verletzten Freund. " verstehe!" der Sohn grinste und nahm sein Zopfband aus seinen nassen Haaren. Setzte das Viech auf seinen hintern und sah, wie eine dunkle Flüssigkeit aus dem Beinchen floß und sich mit dem Regen der Stadt vermischte, um dann in den Fluss zu gelangen. Zum erstenmahl fand er die Situation grusselig und er fragte sich, ob das was er hier tat richtig war. Er nahm das Haarband und band es fest um das Beinchen des Wesens, das er nicht weiter kannte. "nun wirst du sterben!" sagt es, als der Sohn dachte, mit der Behandlung fertig zu sein, es floss zumindest kein weiteres Blut mehr nach. Nun legte der Sohn den Kopf schräg. " Wieso, habe ich etwas falsch gemacht?" "es tut mir leid!" sprach die elfe, mit dem Schirm,mit so einer lieblichen Stimme, das er ihr ohne etwas zu verstehen sofort verzieh. Ihre freie Hand zeigte auf das Ende der Brücke, welches hinter dem durchnässten Sohn lag, sein Vater stand dort mit einer Armbrust, die er zuvor nie sah und einem Pfeil der ihm entgegen kam, er traf den jungen Burschen direckt im Herzen. " es tut uns so leid!" hörte er erneut, als sich seine Augen schlossen. Trotz des Regens hörte er, wie all diese Schattentierchen verschwanden und rannten, wie sein Vater an ihm vorbei und den Wesen hinterher rannte und ein Pfeil nach den anderen Abschoss.
Der Sohn verstand wenig, seine Leiche lag noch am nächsten Tag dort, doch keiner würde einen Henker verurteilen, denn der Henker, ist ein Henker.

(c)Koji Nanjo