freilassen
Manchmal lässt man sich von seinen Gefühlen täuschen, lässt sich gehen und weiß, das es irgendwie falsch ist. Man geht einen Weg, den man nicht hätte gehen sollen und verlässt die sicheren Straßen der Vernunft. Hin und wieder passiert es, das wir damit etwas richtiges tun, aber viel zu oft ist es genau das Falsche sich fallen zu lassen und einfach auf sein Gefühl zu hören. Wir verletzen Freunde und uns selber,wenn wir unüberlegt jedem Gefühl nachgeben.
Schalten wir früher den Verstand ein, ist es zwar oft für uns selber schwerer zu ertragen, dennoch ist es besser für die Mehrheit von uns. Einige müssen allein bleiben,damit andere glücklich werden können, wir können nicht alle siegen.
Ich dachte es wäre gut eine Nacht frei zu sein, frei von der eigenen Vernunft in der Wiege der Vernunft der Anderen, doch ich irrte mich, denn sobald bei Ihnen die Hoffnung über den Verstand siegt, ist meine Freiheit nur noch ein verzweifelter Schrei nach Geborgenheit und hat nichts mehr mit dem zu tun, was im realen Leben wichtig ist. Liebe, Verstand, Bestand und Vertrauen. Hin und wieder erwische ich mich dabei, mich fallen zu lassen und andere Mitzureißen, ein Fehler den ich so schnell nicht wieder machen möchte.
Einmal Leben zu können bedeutet eben auch andere zu verletzen, man ist eben nicht so allein, wie man denkt, man lebt nicht einsam, es sind immer irgendwo andere Menschen, die Vernünftiger oder anders entscheiden als man selber, die Gefühle anders Empfinden, als man selber.

Eventuell habe ich das wichtigste Verloren, etwas das mir die Hoffnung auf Freiheit trotz Gebundenheit gegeben hätte, aber ich bin mir sicher, Menschen leben freier ohne mich.

Traurig und melancholisch ist es erst dann, wenn man sein Herz einsperrt, aber das pocht her raus wie nie zu vor und freut sich auf eine neue Ära.




nythil am 24.Apr 14  |  Permalink
Wege
Manche Wege, sind gepflaster. Die Interessanten hingegen sind steinig und manchmal schwer zu folgen. Es ist als wenn du ein tolles Landschaftsfoto in der asphaltierten Stadt machen willst, gehst du aber aufs Land über Stock und Stein hast du unglaubliche Motive.
Manchmal kannst du die Freiheit für die Menschen sein aber manchmal auch der schlimmste Käfig. Egal was von beiden es ist, du bestimmst wie der Mensch sich damit fühlt.