lostagain
Man verrückt sich die Sterne, baut eine Sandburg und kuschelt sich in seine warme Bettdecke im Winter.
Wir eröffnen Horizonte und verlieren uns in Zukunftsträume, wollen neu Anfangen und Enden bei etwas, vor dem wir geflüchtet waren, manchmal kann man seinem Schicksal nicht entfliehen, man muss sich selbst vernichten um es zu besiegen.
Glaube nicht an eine Änderung, das Menschen sich ändern oder dich lieben könnten, das fremde Freunde dir Mut machen, so etwas wird es nicht geben, denn du hast die Schuld an alle dem was irgendwann geschehen konnte, selbst wenn du unter alle dem zusammenbrichst, wenn du die Last nicht mehr standhältst, wenn du merkst, das andere viel mehr erwarten und du einfach nur leben willst um „heim“ zu kommen.
Wenn Worte fallen, die dich in eine bittere Vergangenheit schleudern und die Angst allem anderen weicht.
Das du merkst, das es nie so sein wird, wie es hätte sein sollen, wie es wahr, wahr es nicht gut genug für andere. Die Zeit die du brauchst, wird niemals reichen um ein gemeinsames Ziel auch gemeinsam zu erreichen.
Du wirst erneut beschließen mit jemanden darüber zu sprechen, erneut wirst du allein in der Dunkelheit darauf hoffen, das es doch Monster und Dämonen gibt, die schuld an deinen Gedanken sind. Erneut werden gefühlte Tausende auf dich einreden und sagen, das deine Gefühle nicht berechtigt sind, erneut wird es heißen, das du gespielt hast, erneut wird alles brechen, was es zu brechen gibt und der Schlaf ist etwas wovon du erneut nur träumen kannst.
Erneut wird keiner deine Angst verstehen und irgendwann frisst dich die Dunkelheit und du versingst in einem erneuten Neubeginn, mit der Verachtung von den Anderen, mit der Angst in den Adern und der Leblosigkeit in den Adern.
Bleibe somit also lieber in meinem kleinen Loch, ohne Erwartungen von irgendjemanden, ohne wünsche und träume, ohne Worte, nur ich und die leisen Stimmen. Nur ich und die Angst vor dem Leben. Nur ich, ohne klare Worte, nur ich und ein Gefühl. Keine Berührung, kein Leben, keine wünsche und Hoffnungen, der Schmerz, der Stimmen wird mich mit sich nehmen, wird mich mit in eine tiefe reißen dessen tiefe nur ich kennen kann.
nanjo am 23. Juli 14
|
Permalink
|
0 Kommentare
|
kommentieren