einst
Früher glaubte ich eines Tages den Himmel berühren zu können, Heute spühre ich das Höllenfeuer um mich herum.
Früher glaubte ich an kleine Bärchen, die über den Wolken Regenbogen machen, heute habe ich Angst vor Monstern.
Einst hatte ich Freunde,nun lerne ich nur Monster kennen.
Meine Gedanken kreisen in ausgiebiger Ruhe, ich wollt einsam sein,war es nie, wollt Zweisamkeit und verlor sie.
Wollte Leben schaffen und vernichtete mehr als ich je errichten könnte.
Ich glaubte an Sterne am Horizont, heute kenne ich die Nacht. Schatten machten mir keine Angst, sogar die Finsterniss erwies sich als guter Freund. Versteckte mich vor dem Ungeheuerlichen.
Ich kämpfte um so zu sein, das Andere es toll fanden, doch nie war ich so perfekt wie einst.
Nicht perfekt,aber gemocht. nicht zweisam,aber auch nicht allein.
Irgendwann wird es den Weg ohne Streit geben nicht weltweit, aber nah dran.
Irgendwann werden Herzen wieder zu einander finden und es wird halten, aber nicht nun, nun gewinnt Angst und Verzweiflung ohne Hoffnung.
Früher glaubte ich an Hoffnung, nun ist die Sehnsucht stärker als jede Hoffnung zuvor.

Oft waren die Nächte länger als die Tage, einst glücklich im Partyleben, dann weil die Sorgen einen übermannten, tote, sterbende, verlorene, all diese "monster" hielten mich wach. Manchmal war es die Angst Menschen zu velieren und dann war es die Tatsache,das ich immer verlor.

ich hoffte mich verändern zu können,doch mein charackter ist festgefahren. Nun werde ich mich ändern, so das alle klagen,andere wach sind und mich missen..
keiner wird unter mir sein, denn alle wandern auf Erden über mir, meine Füße werden nur noch das durchsickernde Regenwasser spühren, das Wasser zum Blumen gießen.
Die Augen auf ewig geschlossen, kein Leid mehr verkündent, kein Aufwand mehr betreibend, keine Stimmen mehr hörend, keine Ängste mehr kennent.

Frei von allem, frei von Gefühlen, frei von der Sehnsucht. In die restliche Ewigkeit hinein.