Solar Fake
14.03.2013 Hansestadt Bremen in der "Stadthalle" spielt Ina Müller und neben an, in einem kleinen Kellergewölbe, dem Sogenannten Schlachthof präsentieren sich uns die drei Jungs von Solar Fake.
Das Publikum etwas ins Alter gekommen symphatisieren mit absolut guter Laune. Die Vorband bestehend aus einem allround Musiker (janosch Moldau) bringt das ganze zwar noch mehr in Schwung,überzeugt mich musikalisch aber leider nicht. Ist nach der Show aber artig bereit unterschriften zu geben Fotos zu machen und Fragen zu beantworten.
Solar Fake haben von der ersten Sekunde lang das Publikum in der Hand. Der kleine Keller ist voll und die Band bester Laune, albern rum und kommen gut beim rocken ins Schwitzen,bereits beim zweiten Lied fangen die jungs an die Hitze mehr als deutlich war zu nehmen.
Sie freuen sich auch über die vielen Gäste trotz der vielen Gegenveranstaltungen an diesem Abend in Bremen. Als sie das erste mal von der Bühne gehen wollten, wird schnell klar, das es in diesem club irgendwie doof ist, da man die Bühne nur verlassen kann, wenn man durchs Publikum geht, ergo stellen sich die Herren an den Bühnenrand und hoffen darauf, dass das Volk mehr möchte und natürlich wollten sie. Der Applaus, die Rufe nach mehr, locken die Band voller Begeisterung zurück an ihre Instrumente und Mikrofone. Die Stimmung ist besser als man sich denken könnte. Auch die Tatsache, dass uns der liebe Herr Sänger erzählt das sie von der Bühne gehen, sich Backstage freuen, nur weil sie es etwas albern finden sich dort an den Rand zu stellen und so zu tun, das sie von der Bühne gehen.
Ergo verziecht auf eine zweit Zugabe und eine verlängerte erst Zugabe plus Hörbuch für die zweit Zugabe, klingt Kompliziert, aber wer dabei war, weiss es zu Schätzen, auch hier sind dieJungs nach dem Fantastischen Konzert noch bereit für die Fans Unterschriften zu geben,Fotos zu machen und sich ein wenig zu Unterhalten.
Ein geniales Konzert, best gelauntes Publikum und motivierte Band, mit scheinbar sehr viel freude in Bremen spielen zu dürfen.
In diesem Sinne, euch viel Spaß bei Solar Fake Konzerten, ich hatte ihn und kann es jedem weiter empfehlen.
Einlass 19:00Uhr
Vorbeand 20:00 - 20:45 Uhr
Maiband 21:00 - ca 22:15 Uhr (hab nicht genau auf die Uhr geschaut.)
Eintritt: je nach Anbieter zwischen 16,- und 19,- euro
nanjo am 15. März 14
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Zeitmangel wenn's ums Menschsein geht
Nun haben die Leute schon online keine Zeit mehr für eine richtige Kommunikation. Ich bin schon seid einiger Zeit, ja es sind Jahre in online Communitys angemeldet und stelle seid einem Jahr fest, das selbst dort die Leute immer weniger Zeit für einander haben wollen.
Ich werde dort angeschrieben, standardmäßig nach meinen Hobbys und Interessen gefragt und wehe ich antworte mit dem Satz „ach, nicht so wichtig, wirst du schon im Laufe der Zeit mitbekommen.“ und dann bekomme ich doch echt immer öfter die Reaktion, dass wenn ich nicht reden mag, doch auch nicht in solche einer Seite angemeldet zu sein habe oder das sie kein Bock auf Leute haben, die nichts erzählen.
Mal ehrlich muss man nun schon online sein ganzes Leben posten, damit man gleich weiß mit wem man es zu tun hat und sich eine oberflächliche Meinung bildet ? Was ist, wenn ich wirklich hinschreibe, das ich Hobby-mässig Rad fahre, was sagt das aus, wer weiß dadurch, ob ich Schönwetter Fahrer bin oder ob ich bei Schneesturm einen richtiges Hochgefühl bekomme ? Muss ich nun jedes Hobby klar definiert Darstellen, damit sich ja keiner die Mühe machen muss unnötig mehr als zwei Sätze mit mir zum kennenlernen schreiben zu müssen ? Sry, dass scheinbar einige ihre Zeit mit mir schon im vor raus verschwendet sehe, aber ist es nicht das was das leben ausmacht, Leute zu treffen, die man kennenlernt und mag und Leute zu treffen, die einem zeigen, dass man sein Leben mag und akzeptieren kann, das sie anders sind. Man muss ja nicht jeden mögen oder ewig mit jedem reden, es gibt keine Frist die sagt, dass wenn man länger als eine Woche mit jemanden schreibt, das es für ein Leben halten muss. Nein, so was gibt es nicht, manchmal lohnt es sich die Zeit an andere zu verschwenden, da reichen Wochen/ Jahre und Sekunden nicht aus um sie zu verschwenden, da möchte man doch sein Leben verschwenden.
Und verdammt, manchmal möchte ich, das auch im Realen Leben mich Leute auf die Ignore-Liste setzen, nur damit ich mir keine Sorgen mehr machen brauche.
Aber ein Tipp von mir lasst euch mal öfters auf Klönschnack im Netz ein, man erfährt über Menschen mehr, als über ein Profil und man erfährt noch mehr, wenn man keine Fragen stellt, sondern einfach den schlichten Alltag genießt, denn nichts anderes sind wir. Menschen mit einem Tag, der sich immer anders entwickeln kann.
Heute mein Lieber, bleibt mein Glück mir was schuldig, ich habe doch echt sieben Bremer Tombola Lose gezogen und alles waren Nieten, nur die Leute vor mir und hinter mir, die welche gekauft hatten haben gewonnen. Aber das mein Lieber würdest du nie in meinem Profil lesen.
nanjo am 16. Februar 14
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Zeitverzögerung
Lange schwarze Haare lagen auf ihrer üppigen Brust, die nur noch von einem engen kleinen dreieckigen Bikinitop Bedeckt wurden, kein Raum mehr für Fantasien, die enge Hotpants aus dunklem Jeans, tat ihr übriges für die Vorstellungskraft vom Markus. Die zart blauen Sandalen ohne Absatz waren wirklich das unschuldigste an dieser Frau.
Sie saß am Rand des Deiches und rührte sich kaum, nur hin und wieder um die Seiten eines Fetischmagazins umzublättern,als sei es nichts besonderes so etwas in der öffentlichkeit anzusehen.
Ihre Brüste bebten Sanft, wenn sie von einer Seite zur nächsten umschlug und ihr perfekt geformter Körper wackelte nur hauchzart, so zart das Markus meinte nur er könne es sehen. Er wäre so glücklich gewesen, wenn nun auch noch kleine Schweissperlen an ihrem Körper wären, nur ganz sanft.
Kurz fuhr er zusammen und schüttelte sich bei dem Gedanken, nein er schämte sich schon fast dafür, das er seinen Gedanken so viel Freiraum gelassen hatte.
Er zog sein Handy und machte ein Foto von ihr am Strand, grinste beim Anblick auf das Display und freute sich, diesen Moment nur für sich zu haben. In Wirklichkeit hatten sie schon mehr Leute am Strand gesehen, doch keiner wollte etwas sagen, Frauen zogen ihre Männer hektisch weiter, als diese Anfingen zu gaffen und die kleinen Jungs alberten rum, wer sie denn nun Ansprechen sollte.
Markus zog hingegen sein T-shirt aus und all seine farbenprächtigen Tattoos kamen zum Vorschein, er hatte sich die haut voller wunden und Narben, aufgerissener Haut und Monster tattoovieren lassen, die erschreckend echt aussahen, auch dieses führte zu getuschel der Leute, unbeirrt dessen ging er Richtung wellen, testete mit einem Fuß die Temperatur des Wassers, angenehm. Somit beschloss er weiter ins Wasser zu gehen und schwamm ein wenig ins Meer hinaus. Erst auf Höhe der Schifffahrtswege machte er kehrt und schwamm wieder mit den Wellen zurück zum Deich. Er hielt direkt Kurs auf sein Handtuch, im gegenteil der meisten Urlauber hier, verlor er nicht die Orientierung, wenn er auf dem offenen Meer ist.
Fast hätte er sich verschluckt und wäre ertrunken so dachte er, als er sah, das jemand neben seinem Handtuch saß und später feststellte, das sie es war, die halbnackte Schönheit vom Deichrand, sie hatte sich direkt neben sein Handtuch gesetzt. Er war verwirrt, warum tat sie so etwas und warum zum Teufel neben sein Handtuch und warum nun.
Ein Mann setzte sich neben sie und sie zeigte aufs Meer und der Mann ging fort. Markus strengte sich an irgendwelche logischen Schlüsse zu ziehen oder irgendwas daraus sinnvolles daraus zu interpretieren, aber vergeblich, sobald er mehr dachte als schwamm, hatte er das Gefühl er würde nicht lange durchhalten. Am Ufer angekommen, stand er Knietief im Wasser und ging in Richtung Handtuch, sie sah ihn nicht an, aber sein Blick war auf sie fixiert.
Bei seinen Sachen angekommen, nahm er sich sein zweites Handtuch aus der Tasche und tupfte sich leicht ab, nur damit er nicht klitschnass war. „Alles klar bei dir ?“ fragte er während er sich zu ihr setzte. „ Ja, alles bestens“ Sie grinste schöner als die Sonne, so fand er. „ gut, du hättest auch ruhig mit aufs Handtuch können.“ „Danke, ich mag den Sand an der Haut.“ Er musste lachen, während sie den Blick nicht von ihrem Magazin lenkte. Nun wusste er, dass sie die Richtige ist, er wühlte in seiner Tasche rum und holte eine kleine Tupperdose hervor. „ha, wusste ich es doch, ich hab dir Kekse eingepackt.“ er machte die Dose auf und stellte sie zwischen sich und der jungen Frau. Nun sah sie ihn an, sein lächeln überflog Meilen und ihr zartes schmunzeln ließ jede Sekunde zeitlos werden. „ohh die mag ich wirklich gerne.“ sie nahm sich einen und knabberte die Schokolade vom Keksdeckel ab. „ süße, ich geh noch ne Runde ins Wasser, kommst du mit ?“ sie sah ihn an.. schaute ihn dann fast fragend an. Antworte dann aber „nein, ich warte hier auf dich.“ und lächelte wieder zart. „gut, wenn die Kekse alle sind, es ist eine zweite Dose in der Tasche“ er lachte während er sich umdrehte Richtung Wellen und die Hand hob für ein kleinen Wink zum kurzen Abschied.
(c) koji nanjo
nanjo am 29. Januar 14
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